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Hilfe – mein Hund hat eine Allergie!

Allergie beim Hund Tierheilpraxis Schulzke in Kierspe

Allergien bei einem Haustier sind eine fiese Sache und es ist oftmals gar nicht so einfach herauszufinden, was sich da gerade bei unseren tierischen Freunden abspielt. Meist gibt es vielschichtige Symptome und diese werden behandelt  – ohne die eigentlichen Ursachen zu kennen. Zu allererst sollten Sie deshalb der Ursache auf die Spur kommen.

Wie zeigt sich eine Allergie bei Hunden?

Die Auswirkung einer Allergie zeigt sich oft zuerst am Ohr und später kratzt sich der Hund zunehmend wund. Zu Beginn sammelt sich viel Cerumen (der braune klebrige Ohrschmalz ) im Hundeohr, sodass man das Ohr mehrmals in der Woche mit Reiniger behandeln muss. Ein gesundes Hundeohr braucht eigentlich nicht groß gesäubert werden, solange es sich nicht gerade um einen Hund mit schweren Ohren handelt, wie z.B. beim Cocker.

 

Die häufigsten Symptome einer Allergie

Bei Hunden kann sich eine Allergie auf verschiedene Arten äußern. Dieses sind die häufigsten Anzeichen:

  1. Juckreiz: Sie werden bemerken, dass sich Ihr Hund häufig kratzt, sich leckt oder sich übermäßig reibt. Juckreiz tritt oft an den Pfoten, am Bauch, an den Ohren und am Gesicht auf.

  2. Hautausschlag: Hunde mit Allergien können Hautausschläge entwickeln, die sich als rote, gereizte oder geschwollene Bereiche auf der Haut zeigen können. Manchmal können sich auch Bläschen oder Pusteln bilden.

  3. Hautinfektionen: Aufgrund des Juckreizes und der Hautreizungen können sich Sekundärinfektionen entwickeln. Bakterien oder Hefen können in die gereizte Haut eindringen und Infektionen verursachen, was zu weiteren Beschwerden führt.

  4. Ohrenentzündungen: Hunde mit Allergien neigen dazu, häufiger Ohrenentzündungen zu entwickeln. Sie könnten bemerken, dass Ihr Hund häufig den Kopf schüttelt, die Ohren kratzt oder dass die Ohren rot und entzündet aussehen.

  5. Verdauungsprobleme: Allergien können sich auch auf den Magen-Darm-Trakt auswirken. Einige Hunde entwickeln Durchfall, Erbrechen oder haben chronisch weichen Stuhl.

  6. Atemprobleme: In seltenen Fällen können Allergien zu Atemproblemen führen. 

Meine Empfehlung: Ausschlussdiät

Das Hundeohr und die Haut des Hundes zeigen als erstes an, wenn die Stoffwechselvorgänge im Körper gestört sind. Oftmals kann man schon durch eine Ernährungsumstellung mittels Ausschlussdiät eine Heilung bewirken. Werden bei einer Allergie nur die Symptome behandelt, wird es viel schwieriger die Ursache zu bekämpfen. In solchen Fällen kann es z.B. zu einem Leaky Gut Syndrom (löchriger Darm) kommen, was dann eine langwierige Behandlung nach sich ziehen kann.

Wie führe ich eine Ausschlussdiät beim Hund durch?

Bei einer Ausschlussdiät werden potenziell allergieauslösende oder unverträgliche Bestandteile aus der Ernährung des Hundes entfernt. So lässt sich feststellen, ob und welche Lebensmittel für die Symptome verantwortlich sind.

Der erste Schritt bei einer Ausschlussdiät besteht darin, den Hund mit einer Proteinquelle zu füttern, die er zuvor nicht erhalten hat. Häufig werden dabei exotische Proteinquellen wie Kaninchen, Ente oder Lamm verwendet. Gleichzeitig werden alle anderen Nahrungsbestandteile, einschließlich Zusatzstoffe und Leckerlis, ausgeschlossen. Der Hund wird dann für eine bestimmte Zeit ausschließlich mit dieser neuen Proteinquelle gefüttert.

Wenn die Symptome des Hundes während dieser Diät abklingen, deutet dies darauf hin, dass er auf einen oder mehrere Bestandteile seiner vorherigen Ernährung allergisch oder unverträglich reagiert hat. Im nächsten Schritt können nach und nach einzelne Bestandteile der ursprünglichen Ernährung wieder eingeführt werden, um zu identifizieren, auf welche Bestandteile der Hund reagiert.

Fazit

Es ist wichtig zu beachten, dass bei einer Allergie nicht allein die Symptome behandelt werden sollten, sondern zuallererst die Ursache. Diese liegt in vielen Fällen in der Ernährung und lässt sich durch eine Futterumstellung in den meisten Fällen effektiv kurieren. 

Lassen Sie sich zum Thema Allergien gerne intensiver von mir beraten.

Dr. Elke Sommer

Fachärztin für Innere Medizin

Parkst. 12

44139 Dortmund

Tel. (04843) 364

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